Luftbefeuchter - worauf sollte man beim Kauf achten?
Von Dr. Shopping & Preisvergleich | 23. Dezember 2008 | Kategorie: Klimaanlagen & Klimageräte |Besonders im Winter sinkt in Räumen die Luftfeuchtigkeit auf unter 30 %. Dies hat zum einen den Grund in der trockenen Heizungsluft, zum anderen auch in der kalten Winterluft, die kaum Feuchtigkeit binden kann und so auch bei häufigem Lüften kaum zur Verbesserung des Raumklimas beiträgt. Eine zu geringe Luftfeuchtigkeit führt zu brennenden Augen und trockenen Schleimhäuten der Atemwege bei Mensch und Tier. Außerdem wird der Körper anfälliger gegen Krankheiterreger und es entsteht mehr Staub im Raum.
Hier können Luftbefeuchter weiterhelfen, das Raumklima entscheidend zu verbessern. Man unterscheidet dabei verschiedene Arten von Luftbefeuchtern. Es gibt Verdampfer, die Wasser zum Sieden bringen und den Dampf absondern. Verdunster dagegen verteilen das Wasser auf einer größtmöglichen Oberfläche und blasen einen Luftstrom darüber. Dadurch verdunstet das Wasser und erhöht ebenfalls die Luftfeuchtigkeit im Raum. Es gibt auch Verdunster ohne einen Luftstrom, die z.B. nur mit Wasser gefüllt und an die Heizung gehängt werden. Hier ist die Leistung allerdings sehr gering, dafür verbrauchen diese Luftbefeuchter keinen Strom. In Zerstäubern wird Wasser durch Ultraschall oder eine Pumpe über feine Düsen vernebelt und an das Zimmer abgegeben.
Bei allen Arten von Luftbefeuchtern sollte man auf den Stromverbrauch achten, der teilweise beachtlich sein kann - und dann hilft auch der günstigste Stromanbieter aus dem Strompreis Vergleich nichts…
Bei Verdampfern ist zu beachten, dass sie durch den Dampf die Temperatur im Raum etwas erhöhen, während Vernebler die Raumtemperatur leicht senken. Außerdem sollte das Gerät der Raumgröße entsprechend ausgesucht werden, um eine optimale Leistung zu erzielen. Ein sehr wichtiger Punkt ist auch die regelmäßige Reinigung und Desinfektion, um zu verhindern, dass Keime und Bakterien an die Luft abgegeben werden.